Sie machen in letzter Zeit immer mehr von sich reden, die Acts, die uns bekannte Musikversatzstücke aus Pop, Folk, Elektronika mit afrikanischen Sounds von Hi-Life bis äthiopischem Jazz kombinieren und dadurch frischen Wind zu uns bringen: seien es VAMPIRE WEEKEND, ADRIAN ORANGE, A.J. HOLMES, HIGH PLACES oder YEASAYER (um nur einige wenige zu nennen).YEASAYER kann man jedoch nicht einfach so in die Schublade Ethno-pop stecken, da sie - ähnlich wie ANIMAL COLLECTIVE, an die sie hin und wieder auch erinnern - ein großes Glas aufmachen und darin alles, was ihnen vor die Finger kommt zu einer leckeren Marmelade verrühren: von 80er-Pop über afrikanischem Gitarrenpicking, psychedelischem Folk, irischem Shantyakkordeon bis hin zu elektronischen Klangexperimenten. Sie selbst sehen sich unter anderem beeinflußt von Leonard Cohen, Phil Collins, Cindy Lauper und Prince. Für diesen Sound gibt es keine Schublade außer dem in letzter Zeit wieder ausgekramten Weltmusik.
Nachzuhören auf myspace und morgen im Gebäude 9 in Köln - im Vorprogramm zu GRAVENHURST. Schade dass sie nicht in Berlin spielen...
Hier ein paar Bilder aus der Music Hall von Williamsburg (gefunden bei pitchforkmedia):



Yeasayer - Ah Weir